
Am 29.04 und 30.04.2015 waren unsere zwei Naturforscherklassen im Waldgebiet Aboretum und wurden von einem Forstmitarbeiter des waldpädagogischen Zentrums Burgholz angeleitet.
Das besondere in diesem Waldstück ist, dass seit 1960 über 100 verschiedene Baumarten aus unterschiedlichsten Ländern angepflanzt wurden, wie z.B. der Mammutbaum.
Diese Mammutbäume sind erst 55 Jahre alt und dementsprechend noch dünn und klein. Sie können 3200 Jahre alt, 100m hoch und 12m dick werden. Wir haben uns alle nebeneinander gestellt um zu zeigen wie dick der Baumstamm werden kann:
In Amerika hat man Löcher in die Baumstämme gebohrt, so dass sogar Autos dadurch fahren können.
Ihre Rinde ist bis zu 70 cm dick und weich, so dass wir ohne Schmerzen gegen sie boxen konnten. Diese dicke Rinde schützt den Baum bei Waldbränden. Die Rinde kann anfangen zu glimmen, brennt jedoch nicht ab, so dass der Stamm im Inneren mit den Wassergefäßen nicht zerstört wird. Durch die enorme Hitze verbrennen alle Pflanzen am Waldboden. Die Zapfen des Baums, weit oben im Baum verbrennen nicht, durch die Hitze öffnen sie sich und die Samen fallen zu Boden. Dort beginnen sie zu keimen und neue Mammutbäume haben die Möglichkeit zu wachsen.
Wir haben nicht nur viele Informationen zum Ökosystem Wald erhalten sondern den Wald auch genutzt, um unsere Klassengemeinschaft zu stärken. Entweder als gesamte Klasse oder in kleineren Gruppen.
Bei einer Übung haben erst die Jungen, dann die Mädchen versucht einen Stab auf den Boden zu legen. Der Stab musste von jedem mit einem Finger berührt werden. Das hört sich einfacher an als es ist, denn der Stab wandert viel leichter nach oben als nach unten. Erst als die SchülerInnen sich ein gemeinsames Kommando überlegten, war es möglich den Stab, in kleinen Schritten, auf den Boden zu legen.